All posts by Gabriele Strasser

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Tourism Fast Forward 2017

Digitalisierung im Tourismus steht heuer im Mittelpunkt der Konferenz für innovative Technologien im Tourismus. Der Branchentreff für Tourismusverbände, Touristische Dienstleister, IT, Marketing, Consulting, Hotellerie & Wissenschaft findet vom 30. – 31. Mai 2017 im Zillertal statt. Mehr Informationen auf http://www.tourismfastforward.com/2017/

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inday teachers 2017

inday-Logo-teachers_2014-10-16Zum dritten Mal findet nun der inday teachers am Institut für Informatik der UIBK statt.

Wann: Dienstag, 23. Mai 2017
Wo: Institut für Informatik, Technikerstraße 21a, ICT-Technologiepark, Innsbruck

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin der Universität Klagenfurt wird in seiner Keynote über Gamification sprechen. In acht anschließenden Workshops reicht die Themenvielfalt von Software Engineering bis hin zu Rechtsfragen in der Informatik.

Freuen Sie sich auf zahlreiche Impulse für den Informatikunterricht! Programm_indayteachers2017

Programm inday teachers 2017

09.00 Uhr Registrierung

09.30 Uhr Eröffnung
Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu
, Institutsleiterin Institut für Informatik
OStR. Prof. Mag. Helmut Hammerl, Fachinspektor Informatik und Kommunikationstechnologien, Landesschulrat für Tirol
Dr. Ronald Bieber, Generalssekretär OCG

09.40 Uhr Keynote Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin, Universität Klagenfurt

„Gamification – und ist wirklich alles ein Kinderspiel?“

Abstract


10.20 Uhr Kaffeepause

10.40 Uhr Ronald Bieber stellt aktuelle Projekte der OCG vor.

Clemens BrunnerMasterprojekt Eduthereum: A system for storing educational certificates in a public blockchain

Radu ProdanENTICE, ein Horizon-2020-Projekt am Institut für Informatik, verspricht eine dramatische Verbesserung von Virtualisierungstechnologien für Clouds. Ein neuartiges Virtual-Machine-Repository soll Performance, Kosten sowie Speicherplatzbedarf optimieren und damit höchsten Quality-of-Service-Ansprüchen genügen.


11.30 Uhr Workshop 1, Raum SR1: Software Engineering in der Primar- und Sekundarstufe mit Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin, Universität Klagenfurt

Software finden wir überall – sei es in Mobiltelefonen, Waschmaschinen oder Autos. Die Wichtigkeit von Software Engineering (SE) steht außer Frage, es gibt auch internationale SE Lehrpläne, Standards und Zertifikate, man findet aber keine Manifestation von SE in den Lehrplänen der Primar- und Sekundarstufe Österreichs. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen muss eine SE Ausbildung breit gefächert sein und neben technischem Grundwissen auch viele andere (soziale) Fähigkeiten vermitteln. Dies in der gebotenen Tiefe in der Schule anzubieten ist aufgrund des Vorwissens der Lernenden, der Einschränkungen des Lehrplans, wie auch der Unterschiede zwischen den Schultypen nicht machbar.

Unsere Erfahrungen mit SE-Inhalten in Schulprojekten zeigen, dass es trotzdem ohne viel Aufwand möglich ist, Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters an die Thematik heranzuführen. Im Workshop wird gezeigt, wie SE- Themen in Schulprojekte verschiedener Fächer integriert, Schlüsselkompetenzen vorgestellt sowie Herausforderungen besprochen und Lösungen anhand von Beispielen erarbeitet werden können.

Workshop 2, Raum SR13Test your App mit Mag. Emmanuel Nowakosky, MSc, Universität Innsbruck, Institut für Informatik:

Im Workshop werden zuerst die Grundlagen von Softwarequalität erarbeitet und erläutert, warum Softwarequalität überhaupt wichtig ist. Danach werden diese erarbeiteten Grundlagen mit Hilfe von Software, die von Studenten entworfen und implementiert wurde, in der Praxis angewandt. Was Sie aus diesem Workshop mitnehmen können ist die Erarbeitung von Softwarequalitätskriterien und exploratives Testen von Software im Team, sowie die Anwendung der erarbeiteten Kriterien zur Evaluierung von Software. Zusätzlich wird ein Gefühl dafür geschaffen warum Softwarequalität wichtig und wie komplex und weitreichend dieses Thema ist. Außerdem wird versucht, die Konzepte so zu vermitteln, dass diese im Zuge eines Informatikunterrichts angewandt werden können.

Workshop 3, Raum 3W03: Networkbox II mit Reinhard Fink, BRG Adolf-Pichler-Platz, Innsbruck

Die Fortsetzung der Networkbox 2016, ein Linux – Netz, welches sich skriptgesteuert installiert und dessen automatisch aufgesetzte Clients mit Skripten konfiguriert/aktualisiert werden. Experimentieren und Einblick in das Zusammenwirken verschiedenster Server, diesmal mit Networkbox II.

Workshop 4, Raum 3W04: Coding with Scratch and free/libre Software mit Mag. Thomas Gatterer, Meinhardinum Stams, Josef Strasser-Leitner, BRG Wörgl und Simon Haller, Institut für Informatik

Dieser Workshop zeigt, neben einer Einführung in Scratch, dass mit Scratch nicht nur nette Spiele gemacht und Geschichten erzählt werden können, sondern dass sich Scratch, und die Weiterentwicklung Snap! als ernsthaftes Tool zum Programmieren im Informatik-Unterricht eignet. Deduktives Programmieren also anhand von ausprogrammierter Software und deren freien Quellcode.


13.00 Uhr Gettogether & Lunch

14.00 Uhr Workshop 5, Raum SR1: Informatik und Recht mit Ass.-Prof. Dr. Walter-Michael Grömmer, Universität Innsbruck, Institut für Arbeitsrecht, Sozialrecht und Rechtsinformatik

Wie sage ich es meinen SchülerInnen. Was ist im Internet erlaubt, was ist verboten. Behandelt werden vor allem Fragen im Zusammenhang mit dem Urheberrecht, Computerstrafrecht und Datenschutz. Gerne erarbeite ich mit Ihnen in der Folge auch entsprechende Unterlagen für den Unterricht.

Workshop 6, Raum SR2: Creating for future: Computing in education mit Dr. Johann Stockinger, Head of Innovation and Research, OCG

Johann Stockinger stellt kreative Informatikprojekte vor und gibt Einblick in Coding, Making und Robotic.

Workshop 7, Raum 3W03: Mobile Security & Privacy Lab mit Mag. Christian Sillaber, BSc MSc MSc PhD, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

Das „Mobile Security & Privacy Lab“ ist ein interaktiver Baukasten bestehend aus Software, Hardware und Lehrmaterialien, um Forschung im Themenbereich Datenschutz und Datensicherheit im Regelunterricht einzubringen und entsprechende Experimente inhaltlich zu vermitteln. Im Kern des Projekts steht eine ausgewählte Sammlung von Programmen, die es SchülerInnen ermöglicht, in Modulen aufbereitete und durch Lehrmaterialien ergänzte Experimente durchzuführen.

Workshop 8, Raum 3W04: Inside the Black Box – Eine Tour durch ein einfaches Prozessordesign mit David Oberhollenzer, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf Rechenmaschinen, Prozessordesign und digitale Elektronik der 1970er an Hand des praktischen Beispiels der Autonomen Digitalen Addier-Maschine 1 (kurz ADAM/1), ein 16 Bit Eigenbaucomputer.


Reisekostenabrechnung/Dienstreise

Die Veranstaltung findet im Rahmen der dienstrechtlichen Bestimmung für LehrerInnen statt.

  • Reisegebühren/Dienstreiseauftrag Landesschulen:

Landeslehrerinnen und Landeslehrer können im Dienstweg ein Email an veranstaltungen.planen@tirol.gv.at mit einer Stellungnahme zur Notwendigkeit der Teilnahme senden. Bei Fragen steht Hr. Schacher der Abteilung Bildung, Amt der Tiroler Landesregierung, unter bildung@tirol.gv.at gerne zur Verfügung.

  • Reisegebühren/Dienstreiseauftrag Bundesschulen:

Bundeslehrerinnen und Bundeslehrer können unter Einhaltung des Dienstwegs einen Dienstreiseantrag stellen und gemäß der Reisegebührenvorschrift 1955 über die Dienststelle Reisegebühren abrechnen.

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SE Live 2017

Vom 11. – 12. Mai 2017 findet wieder die SE Live 2017 statt. Software-Architekten und Methodenverantwortliche treffen sich zum Austausch diesmal in Grainau. Mehr Informationen unter https://www.se-live.org

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Österreichs LogikerInnen vernetzen sich

Vor kurzem fand im Universitätszentrum Obergurgl der Universität Innsbruck der Helmut Veith Memorial Workshop (HVW) statt. Vom 31. Jänner bis 02. Februar 2017 trafen sich Österreichs LogikerInnen um im Namen von Helmut Veith, dem vor einem Jahr verstorbenen führenden Logiker und Computerwissenschaftler, die Vernetzung voranzutreiben.

Teamfoto des HVW 2017 in Obergurgl © Georg Moser
Teamfoto des HVW 2017 in Obergurgl © Georg Moser

Veith ist es gelungen Österreich zum weltweiten Zentrum der Verifikation zu machen. Die Verifikation bezeichnet die automatisierte Korrektheitsanalyse von Software, welche zusehends an Bedeutung gewinnt, da die IT geradezu alle Lebensbereiche durchdringt. Methode dieser Forschung ist die Logik, die “lingua franca” der Computerwissenschaft.

Renommierte Gastredner sprachen in ihren Beiträgen über grundlegenen Überlegungen zur Logik sowie über die Entwicklung industriell verwertbarer Verifikationswerkzeuge. Moshe Vardi, Professor an der Rice University in Texas, ist Editor der “Communication of the ACM”, der weltweiten Vereinigung von IT Fachkräften und darüberhinaus für seine klarsichtigen Beiträge zur Auswirkung der Automatisierung auf unseren Arbeitsmarkt bekanne. Erich Grädel, Professor der RWTH Aachen, ist Spezialist der endlichen Modelltheorie, Herausgeber u.a. des Journals “Mathematical Logic Quarterly” und veröffentliche mehrere Bücher zur Logik, Spiel- und Entscheidungstheorie.

Der erfolgreiche Workshop wurde von assoz. Prof. Dr. Georg Moser, Computation with Bounded Ressources, Computational Logic, geleitet. Der nächste HVM-Workshop wird 2018 in Salzburg stattfinden.

Links:

http://cbr.uibk.ac.at/events/hvw/
http://cbr.uibk.ac.at

(Gabriele Strasser, Georg Moser)
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Informatiker erhält ERC-Preis

Cezary Kaliszyk, Privatdozent am Institut für Informatik, erhielt den renommierten ERC-Starting Grant für seine Arbeit im Bereich der formalen Beweistechnologie. Die vom europäischen Forschungsrat vergebene Förderung von bis zu 1,5 Millionen Euro ist die größte Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler in Europa. 

zum  Artikel

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Summerschool – ein Erfahrungsbericht

Summerschools ermöglichen jungen WissenschaftlerInnen einen internationalen Austausch in verschiedensten Forschungsgebieten. Svetlana Abramova besuchte heuer die IEEE-EURASIP Summer School Signal Processing (S3P) in Cavalese (Trentino) und berichtet davon:

Dank des Italien-Zentrums und der Bolzano-Innsbruck-Trento (BIT) PhD Schule der Universität Innsbruck hatte ich die Möglichkeit, vom 4. bis zum 10. September 2016 an der 4. Signal Processing Summer School für angehende PhD StudentenInnen und ForscherInnen teilzunehmen. Im Rahmen der S3P Summer School wurden durch tägliche Vorträge und Sitzungen mit Experten die neuesten Fortschritte im Bereich Multimedia-Technologie berichtet und sich über aktuelle und zukünftige Forschung ausgetauscht. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Wahrnehmung von Multimedia durch den Nutzer sowie auf der Grenze zwischen der Signalverarbeitung und dem Signalsverständnis. Etwa 40 engagierte PhD StudentInnen aus Italien, Österreich, Holland, Finland, Frankreich, Tschechien und Serbien nahmen an der Schule teil. Neben Vorlesungen und Gesprächsrunden wurden auch Poster-Sessions und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Die hervorragende Auswahl an Dozenten wurde durch ausgewiesene Industrie- und Innovationsexperten noch verstärkt. Ich freue mich, dass ich durch die Teilnahme an der Summer School mein Fachwissen in vielen Punkten ergänzen und einige Bereiche stark vertiefen konnte. Zudem hatte ich einen neuen Blick auf das vielseitige Forschungsfeld Multimedia-Technologie werfen und professionelle und persönliche Kontakte mit internationalen Kollegen aufbauen können.

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Zusätzlich zu den inhaltlichen Veranstaltungen hatten alle TeilnehmerInnen einen Wanderausflug zum Alpe Cermis (2,200 m) und zu den klaren Bergseen “Laghi di Bombasel” unternommen. Bei schönem Wetter und angenehmer Temperatur haben alle die atemberaubende Bergwelt und Landschaft der Dolomiten genossen.

IEEE-EURASIP_2016_BITschool1Zusammenfassend war es für mich eine einmalige Gelegenheit in einer kurzen Zeitspanne viele Experten und andere PhD StudentInnen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Außerdem hat mich Cavalese, der Veranstaltungsort im Herzen der Dolomiten, mit seinem einzigartigen Blick über das Fleimstal wirklich verzaubert. So hat mein Aufenthalt sowohl fachlichen Nutzen als auch einen gewissen Wert an Erholung gebracht. Ich möchte mich daher nochmal ausdrücklich beim Italien-Zentrum und der BIT PhD Schule dafür bedanken, dass Sie mir durch Ihre finanzielle Unterstützung die Teilnahme an der S3P Summer School ermöglicht haben.

 
 
 
 
 
 
(Bild & Text: Svetlana Abramova, Gabriele Strasser)
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Einstiegstraining für Erstsemestrige

Herzlich Willkommen an unsere neuen Studierenden im Studiengang Bachelor Informatik und Lehramt Informatik! Eine Woche vor Studienbeginn bieten wir ein Einstiegstraining in Informatik an, das wichtige Grundlagen für den Studienstart vermittelt. Dabei werden mathematische Grundlagen (Algorithmik) aufgefrischt, erste Programmierschritte unternommen und wichtige technische und theoretische Grundlagen gelehrt.

Der Brückenkurs für Informatik steht den Erstsemestrigen in den Studiengängen Bachelor und Lehramt Informatik zur Verfügung. Die Teilnahme ist optional, wird aber allen EinsteigerInnen in die Informatik empfohlen.

Termine und Anmeldung unter https://iis.uibk.ac.at/courses/2016w/703000/start

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SchülerInnen überprüfen Apps auf Usability und User Experience

Zwei Schülerinnen und drei Schüler nahmen heuer am Talente Praktikum am Institut für Informatik, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), teil. Im Mittelpunkt standen die Themen Softwarequalität und Programmieren.

v.l.n.r.: Mag. Emmanuel Nowakowski, Nadine Schnitzler, Christoph Knaubert, Christian Mayr, Monika Messner, Alexander Loitzl und Univ.-Prof. Ruth Breu
v.l.n.r.: Mag. Emmanuel Nowakowski, Nadine Schnitzler, Christoph Knaubert, Christian Mayr, Monika Messner, Alexander Loitzl und Univ.-Prof. Ruth Breu

Das Talente Praktikum vermittelte nicht nur Basiswissen, wie beispielsweise Aufbau und Funktionsweise von Rechnern anhand eines Bonsai-Computers, sondern stellte auch konkrete Herausforderungen, die gemeinsam und kreativ gelöst wurden. Die SchülerInnen programmierten unter Anleitung von Mag. Thomas Gatterer und Mag. Emmanuel Nowakowski mit den Programmierumgebungen Greenfoot, Fritzing und GitHub das Spiel Hide n‘ Seek und setzten sich intensiv mit dem Thema Softwarequalität auseinander. Dabei wurden umfangreiche Recherchen zum Thema Usability und User Experience vorgenommen.

Screenshot Hide n' Seek
Screenshot Hide n’ Seek

Die Ergebnisse wurden in Mindmaps zusammengefasst und systematisch zur Prüfung zweier Apps herangezogen.  Die Leistung dieses 4-wöchigen Praktikums wurde dem Fachpublikum am Institut in einem Vortrag präsentiert.

Gemeinsamer Tenor der PraktikantInnen: „Das Get-together mit den Mitarbeitern des Instituts, bei dem wir viel positives Feedback erhielten, war für uns das absolute Highlight des Praktikums.“

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Informatik-Talente fördern

Jährlich lädt Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu, Forschungsgruppe Quality Engineering, zu den Talente-entdecken-Praktika ein, um junge Menschen für die Wissenschaft zu begeistern. Die Forschungsgruppe entwickelt innovative Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung von Qualität und Steigerung der Kosteneffizienz beim Management, Entwurf und Betrieb von Software-Systemen.

Talente Praktika des BMVIT

Das BMVIT fördert jedes Jahr im Sommer Praktika für Schülerinnen und Schüler in technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten und Unternehmen. Das Institut für Informatik an der Universität Innsbruck hat sich nun zum sechsten Mal an der Ausschreibung beteiligt und wie schon 2014 fünf Praktikantinnen und Praktikanten aufgenommen, um sie an der Forschung am Institut mitwirken zu lassen.

Links:

http://qe-informatik.uibk.ac.at/

http://www.ffg.at/talente

http://www.praktikaboerse.com

(Text: Gabriele Strasser und das Talente Team)
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Zwei Projekte überzeugten mit nutzerfreundlicher Zeiterfassung beim IT-Preis 2016

Auch heuer wurden wieder herausragende Projektarbeiten im Rahmen des IT-Preises der Stadt Innsbruck an der Universität Innsbruck prämiert. 2016 erreichten gleich zwei Projekte den ersten Platz bei der Aufgabenstellung, webbasierte Zeiterfassungssysteme zu implementieren.

Das Thema des diesjährigen Projekts war die Implementierung eines webbasierten Zeiterfassungssystems auf Basis des IT Kollektivvertrags. Zusätzlich zum Umsetzen der gesetzlichen Vorgaben waren responsive design und multiuser-Fähigkeit Ziel der Aufgabenstellung. Nicht nur ein Team war diesen Herausforderungen mehr als gewachsen: der IT Preis der Stadt Innsbruck wurde dieses Jahr an gleich zwei Siegerteams vergeben. Sowohl das Team come & go als auch das Team Times überzeugten mit umfangreicher Funktionalität, sauberem Projektmanagement und ansprechendem UI-Design.

Siegerteams mit Jury Hansjörg Haller (Infpro), Rainer Mayr (Tinetz), Paul Wessiack (World Direct)
Siegerteams mit Jury Hansjörg Haller (Infpro), Rainer Mayr (Tinetz), Paul Wessiack (World Direct) © Institut für Informatik

Attraktive Features die überzeugten

Zusätzlich zu der von beiden Teams implementierten Grundfunktionalität, welche aus der Möglichkeit des Ein- und Ausstempelns, des Stellens und Beantwortens von Anträgen (z.B.: Krankenstand, Überstunden, Zeitausgleich) und der automatischen Überprüfung gesetzlicher Vorgaben besteht, konnten beide mit speziellen Features punkten.
Come & go besticht besonders durch die Möglichkeit des Arbeitszeit-Reportings, sowohl zur Information für einzelne Benutzer als auch für Vorgesetzte, um die Stunden all ihrer Angestellten verwalten zu können. Darüber hinaus bietet come & go auch eine Android App zum Erfassen der Arbeitszeiten.
Die Besonderheit des Projekt Times liegt vor allem bei der Möglichkeit nicht einfach nur die gearbeiteten Stunden zu erfassen, sondern diese auch einzelnen Projekten zuzuordnen. Weiters wurde auch speziell auf Usability Wert gelegt: durch Color-Coding der einzelnen Funktionalitätsblöcke ist eine übersichtliche und intuitive Oberfläche entstanden.

IT Preis der Stadt Innsbruck

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu, wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer Tirol an Studierende des Bachelor-Studiums Informatik vergeben, die im Rahmen der Lehrveranstaltung „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ eine spezifische Aufgabenstellung bearbeiten. Die besten Anwendungen aus der Lehrveranstaltung können im Wettkampf um den IT-Preis teilnehmen. Die Fachjury 2016 setzte sich aus Dipl.-Ing. Hansjörg Haller, Infpro IT Solutions GmbH, Dr. Rainer Mayr, TINETZ und DI Paul Wessiack, World Direct, zusammen.

(Gabriele Strasser)

Links:
http://informatik.uibk.ac.at
http://qe-informatik.uibk.ac.at

Screenshots der einzelnen Projekte

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Come&Go ©Peer David, Waldhart Sebastian, Haas Leonhard, Brunner Martin, Summerer Patrick, Haberl Stefan
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Come&Go ©Peer David, Waldhart Sebastian, Haas Leonhard, Brunner Martin, Summerer Patrick, Haberl Stefan
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Times © Patrick Lanzinger, Alexander Leonhartsberger-Schrott, Matthias Lexer, Wolfgang Ramoser, Olivia Zellner
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Times © Patrick Lanzinger, Alexander Leonhartsberger-Schrott, Matthias Lexer, Wolfgang Ramoser, Olivia Zellner
(Gabriele Strasser)
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Euregio Joint Seminar on Empirical Software Engineering

A short while ago a Joint Seminar on Empirical Software Engineering with computer science students from the Free University of Bolzano, the Universität Innsbruck and the University of Trento was organized in Brixen, Italy. The two-day event was funded by the Euregio Mobility Fund. It was the first joint teaching initiative in computer science by the three universities from the historical region of the Tyrol. The event was organized by the three software engineering researchers Dr. Andrea Janes (Bolzano), Priv.-Doz. Dr. Michael Felderer (Innsbruck), and Dr. Katsiaryna Labunets (Trento). The goal of the event was to popularize empirical software engineering (ESE) methods among graduate students in software engineering. During the seminar, the students developed and empirically investigated prediction models for vulnerabilities. The joint seminar received – not only because of the delicious food served in Brixen – very good feedback from the overall 30 participating students and will be repeated next year. For students from the University of Innsbruck, the joint seminar was also credited as a QSP Lab.

JointSeminarEuroregio
Participants and teachers of the joint seminar in Bolzano © Michael Felderer

Links:
http://www.qsp-tirol.at/lab20160428.html