All posts by Gabriele Strasser

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Aufnahmeverfahren im Studienjahr 2015/16

Die Informationen zum Aufnahmeverfahren im Studienjahr 2015/16 sind bereits online. Auf der Webseite der Universität Innsbruck und der Informatik Innsbruck sind Informationen rund um den Studienbeginn zu finden.

Registrierungsfrist für 2015/16: 01.03. bis 15.07.2015

Informationen zum Aufnahmeverfahren Bachelorstudium Informatik

Informationen zum Aufnahmeverfahren Lehramtsstudium Informatik und Informatikmanagement

Einen kurzen Leitfaden mit Übersicht der wichtigsten Links findest Du hier.

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FWF-Projekt “Von Konfluenz zu eindeutigen Normalformen: Zertifizierung und Komplexität” genehmigt

Das FWF-Projekt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Aart Middeldorp befasst sich mit Konfluenz und der verwandten Eigenschaft eindeutiger Normalformen in Termersetzungssystemen. In den letzten Jahren wurden viele mächtige Methoden für Konfluenz entwickelt und in Konfluenzbeweisern implementiert, welche an dem kürzlich etablierten Konfluenzwettbewerb teilnehmen. Es wurden auch erste Schritte in Richtung automatischer Zertifizierung unternommen, aber dort bleibt viel zu tun. Das Ziel dieses Nachfolgeprojektes ist es, zwei wichtige Lücken bei der Zertifizierung zu füllen, Methoden für Eindeutigkeit von Normalformen zu untersuchen, und Komplexitätsaspekte von Konfluenz und Eindeutigkeit von Normalformen zu betrachten. Weiterhin werden wir das Konfluenzbeweiser CSI sowie den Zertifizierer CeTA für Konfluenz weiterentwickeln. Im Einzelnen sind die Ziele

1. das „layer-framework“ zu formalisieren, welches wichtige Resultate für die Zerlegung von Konfluenzproblemen in Teilprobleme wie z.B. Modularität und Persistenz erfasst,

2. eine Formalisierung des Beweises für Konfluenz von „development-closed“ links-linearen Ersetzungssystemen auf der Basis von Beweistermen und Residuentheorie zu entwickeln,

3. Techniken im Zusammenhang mit „conditional linearization“ wie den Satz von Chew zu erforschen, um automatisierbare Kriterien für die Eindeutigkeit von Normalformen zu finden,

4. (praktisch) entscheidbare Klassen für Konfluenz und eindeutige Normalformen sowie die Komplexität von Suchproblemen im Zusammenhang konkreter Konfluenzmethoden zu untersuchen,

5. und die so gewonnen Erkenntnisse zu nutzen um die Stärke und Effizienz des Konfluenzbeweisers CSI sowie des automatischen Zertifizierers CeTA für Konfluenz zu verbessern.

(René Thiemann, CL)
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inday students

Der 27. November 2014 stand ganz im Zeichen unserer Studierenden. Am inday students stellten sich Forschung, IT-Firmen und Studierenden-Projekte einander vor. Gleichzeitig wurde das Quality and Security Pogram Tirol (QSP) vorgestellt: Experten aus der Praxis bieten Wahl-Lehrveranstaltungen am Institut für Informatik an.

Der inday students startete mit einer Mittagspause der besonderen Art: Zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr trafen sich im an der Informatik Innsbruck Studierende, ForscherInnen und JungunternehmerInnen aus der IT zum Austausch. Die Forschungsgruppen der Informatikinstitute stellten ihre Forschungsgebiete vor und Start-Ups gaben Einblick in ihre Arbeitsfelder. Anschließend präsentierte die Forschungsgruppe Intelligente und Interaktive Systeme (IIS) im Rahmen der EU-Robotic-Weeks das Robotic-Labor mit einer Live-Demo.

Am Nachmittag startete der Programmpunkt informatik live mit der Vorstellung des Quality and Security Pogram Tirol und spannenden Keynotes. Stefan Ortloff, Kaspersky Lab, gab Einblicke in die Banken-Malware und Rainer Böhme, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, illustrierte die Funktionsweise von kryptographischen Währungen am Beispiel Bitcoin. Anschließend stellten die Kooperationspartner von QSP in Kurzvorträgen die Arbeitswelt in ihren Unternehmen vor. Im Student Project Slam kämpften zehn tolle Studierendenprojekte um die Preisgelder. Die Studierenden hatten 4 Minuten Zeit, ihre Projekte publikumswirksam zu präsentieren. Die Projekte entstanden im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten sowohl auch in Freizeitprojekten. Den ersten Platz belegte Sebastian Stabinger mit seiner Masterarbeit „Camera-based Obstacle Avoidance“.

Quality and Security Program Tirol

Das neue Programm QSP Tirol – Quality and Security Program Tirol of the University Innsbruck – startet mit Herbst 2014. Im Rahmen dieses Programms erweitert das Institut für Informatik das Angebot an Wahl-Lehrveranstaltungen im Bereich Software Engineering und Information Security.Diese Initiative holt hochkarätigen Experten aus der Praxis an die Universität, die ihr Know-How und ihre Erfahrung unmittelbar an die Studierenden weitergeben. Die Besuche mehrerer QSP Labs können als Wahl-LV im Bachelor und Master Informatik angerechnet werden.

Links:
http://informatik.uibk.ac.at/inday/
http://www.qsp-tirol.at/

Fotos by Philipp Gschwandtner:

(Gabriele Strasser)

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Informatik Start-Up feiert 10jähriges Jubiläum

Das Softwareentwicklungs-Unternehmen lud am 21. November 2014 zur Jubiläumsfeier. Die InfPro IT Solutions GmbH wurde 2004 als Academic Spin-Off des Institutes für Informatik der Universität Innsbruck gegründet.

Zur Jubiläumsfeier durfte Geschäftsführer DI Hansjörg Haller an die 60 Gäste begrüßen: Kunden, Geschäftspartner, Freunde des Hauses kamen, um zu gratulieren. Laudator Dr. Florian Becke, Geschäftsführer des „Center for academic spin-offs tyrol“ (CAST), erinnerte sich an die Anfänge der Software-Spezialisten und verlieh seiner Freude über den kontinuierlichen Erfolg des Unternehmens Ausdruck. Mitgefeiert haben unter anderem auch Christoph Holz, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung/Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Tirol sowie Franz Unterluggauer, Clustermanager der Standortagentur Tirol.

Schnittstelle Wissenschaft und Wirtschaft
Neben den Säulen „Sport & Medizin“ sowie „Software nach Maß“ liegt der Fokus des Unternehmens auf dem hauseigenen Produkt „dotiga“. Das Dokumentenmanagement-System (DMS) führt mit seinen automatisierten Workflows ins papierlose Büro der Zukunft. Im Einsatz befindet sich „dotiga“ neben Österreich auch auf internationaler Ebene: Anwender profitieren in Kroatien, Holland, Deutschland, Italien sowie der Schweiz. Die enge Kooperation mit dem Institut für Informatik der Universität Innsbruck ist nach wie vor sehr ausgeprägt: Ergebnisse von Bakkalaureats- bzw. Masterarbeiten von InfPro-Mitarbeitern fließen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in die Produktentwicklung bei InfPro ein. Weitere Informationen finden sich online unter www.infpro.com und www.dotiga.at sowie auf Facebook https://www.facebook.com/dotigaDMS. Das Softwareentwicklungs-Unternehmen beschäftigt heute 12 MitarbeiterInnen.

Teamfoto InfPro 2014

Team InfPro IT Solutions GmbH (Nicht im Bild: Lehrling Stefan Schwarzenberger). Foto: InfPro IT Solutions GmbH

(Gabriele Strasser, Maria Köhle)

ifi

Science Slam oder was Wanderer, Badeschlapfen und Geschäftsprozesse verbindet

Am 04. November 2014 fand im Treibhaus Innsbruck der 4. Innsbrucker Science Slam statt. Die Informatikerin Barbara Weber präsentierte humorvoll und gewandt, wie Geschäftsprozesse besser unterstützt werden können.

Nur sechs Minuten stehen bei einem Science Slam zur Verfügung, um sein Forschungsgebiet verständlich und pointiert zu vermitteln. Dieser Herausforderung stellte sich Barbara Weber vom Institut für Informatik und wagte sich als Slammerin an ihr Thema „Geschäftsprozesse besser unterstützen“ heran. Unterstützt wurde Barbara Weber von Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser. In der Forschung von Weber geht es um Prozesse in Organisationen und deren Unterstützung durch Informationstechnologie. Um ihre Forschung greifbar zu machen, lud sie die ZuhörerInnen im Treibhaus ein, mit in die Welt der Berge einzutauchen. Wie ein Zielzustand erreicht werden kann und welche Wege wie begangen werden können, findet durchaus Parallelen mit der Bergwelt. Beispielsweise bestehen Anforderungen an Wanderer, Ausrüstung und Umwelteinflüssen. Dies wurde auf der Bühne mit tatkräftiger Unterstützung eines jungen, strammen Bergsteigers in Sandalen, der in Bergnot geraten ist und einer guten Fee präsentiert, die dem Wanderer schlussendlich mittels gezielter Hilfestellungen zum Gipfelsieg verhilft.

The Modeling Mind – Interdisziplinäres Forschungsprojekt

Das fächerübergreifende Team aus InformatikerInnen und Psychologen beschäftigt sich im Rahmen des vom FWF geförderten Projekts Modeling Mind mit der Modellierung von Geschäftsprozessen. Ziel ist es, eine personalisierte Modellierungsumgebung zu entwickeln, die Modellierern hilft, Modelle mit hoher Qualität zu erzeugen. Grundvoraussetzung für das Entwickeln einer solchen Modellierungsumgebung ist ein besseres Verstehen des Prozesses der Prozessmodellierung (PPM). Während wir ein gutes Verständnis darüber haben, dass Eigenschaften der Aufgabe (z.B.: Komplexität des zu modellierenden Prozesses) sowie Eigenschaften des Modellierers (z.B.: Domänenwissen, Prozessmodellierungskompetenz, Arbeitsgedächtniskapazität) einen Einfluss auf die Prozessqualität haben, ist das Wissen darüber, wie diese Faktoren den Modellierungsprozess beeinflussen, bisher nur sehr unzureichend verstanden. Um ein besseres Verständnis über den PPM zu erlangen werden sämtliche Interaktionen des Modellierers mit einer eigens dafür entwickelten Modellierungsumgebung (Cheetah Experimental Platform) aufgezeichnet. Darüber hinaus wird versucht, die kognitive Beanspruchung des Modellierers während des gesamten Modellierungsprozesses zu messen. Dazu wird einerseits Eye Tracking verwendet, um die Aktivität der Augen während des PPM zu messen und aus den Veränderungen der Pupillengröße die aktuelle kognitive Beanspruchung abzuleiten. Andererseits wird versucht die kognitive Beanspruchung mittels Messungen der Herzratenvariabilität (d.h. Veränderungen in den Abständen zwischen den Herzschlägen) zu messen. Je anstrengender eine Tätigkeit ausfällt, umso geringe ist die Herzratenvariabilität. BPM_Plakat

The Making Of

Das Science-Slam-Team um Barbara Weber mit Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser hatte nur eine Woche Vorbereitungszeit. Zu Beginn war das Brainstorming, aus dem sich innerhalb eines Tages die konkrete Idee entwickelte. Rund um die Idee wurden die Materialien vorbereitet, die Story immer wieder adaptiert und der Auftritt mehrere Male geprobt.

Links
http://bpm.q-e.at/
http://www.scienceslam.at
Video zum Science Slam
https://www.youtube.com/watch?v=F7L2-Ph9TAk

Fotos:

Foto-Credits by Christian Flatz, Daniel Polacek, Gabriele Strasser

(Gabriele Strasser/Barbara Weber)

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Study, network, get ahead!

Workshops & Talks about software engineering, information security and IT management. Das neue Programm QSP Tirol – Quality and Security Program Tirol of the University Innsbruck – startet mit Herbst 2014.  Im Rahmen dieses Programms erweitert  das Institut für Informatik das Angebot an Wahl-Lehrveranstaltungen im Bereich Software Engineering und Information Security.

Workshops mit Experten aus der Praxis

Die QSP Labs sind halb- bis eineinhalbtägige Workshops, gehalten von hochkarätigen Experten aus der Praxis. Den Besuch mehrerer QSP Labs können Sie als Wahl-LV im Bachelor und Master Informatik anrechnen lassen.

Mit QSP Talks holen wir hochkarätige Vorträge an die Informatik Innsbruck.

QSP Teaching umfasst die Wahl-LV sowie die QSP Labs in den Bereichen Software Engineering, Information Security und IT-Management. Zusätzlich werden Bachelor- und Masterarbeiten in Kooperation mit QSP-Unternehmenspartnern angeboten.

Die Registrierung läuft bereits! Die ersten QSP Labs finden bereits am 27. und 28. November 2014 statt.

Weitere Informationen:qsp

QSP Tirol: www.qsp-tirol.at
QSP Labs-Programm: http://qsp-tirol.at/start.html#labs
Anrechnung QSP Labs: http://qsp-tirol.at/start.html#teaching
Registrierung: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/3756392549

ifi

Sicheres Cloud Computing ist kein Wolkenkuckucksheim

Integration von digitalem Fachwissen und Automatisierung von Risiko-Analysen kann Testverfahren für Software deutlich verbessern und Cloud Computing sicherer machen. Das zeigen neueste Ergebnisse eines vom FWF geförderten Projekts zur Qualitätssicherung sicherheitskritischer Systeme der Uni Innsbruck, die vor kurzem veröffentlicht wurden.

CloudCloudSoftware-EntwicklerInnen erleben oftmals böse Überraschungen: Selbst nach langer und erfolgreicher Anwendung von Cloud-Programmen tun sich plötzlich unerwartete Schwachstellen auf. Tatsächlich sind gerade Cloud-Programme anfällig dafür. Nicht weil sie schlecht geschrieben wurden, sondern weil sie viele laufend aktualisierte Schnittstellen besitzen. Diese machen Funktionalitäten erforderlich, die weit über den eigentlichen Programmablauf hinausgehen und von dritten Systemen abhängen. Sogenannte nicht-funktionale Sicherheitstests können diese Aspekte zwar testen, doch die konventionellen Methoden der Qualitätssicherung scheitern oft an der Komplexität der Anforderungen. Jetzt haben WissenschafterInnen der Universität Innsbruck Grundlagen vorgestellt, die nicht-funktionale Tests deutlich verbessern können.

Am besten testen

Die wesentlichen Erfolgskriterien dieser vom Team um Prof. Ruth Breu, Leiterin des Instituts für Informatik, entwickelten Grundlagen sind dabei die Integration von Fachwissen sowie eine Automatisierung der Prozesse zur Risikoanalyse. Die Wichtigkeit für die Integration formalisierten Expertenwissens über Schwachstellen in Software führt die Expertin dabei eindrucksvoll aus: „Allein im Jahr 2012 wurden 9.762 bis dahin unbekannte Sicherheitslücken in der Open Source Vulnerability Database, einer weltweit zugänglichen Datenbank zur Verwaltung von Wissen um Sicherheitslücken in Software, registriert. Tatsächlich sind die Ursachen vieler dieser Sicherheitslücken aber seit Langem bekannt. Sie hätten zum Zeitpunkt der Softwareentwicklung also schon vermieden werden können. Optimierte nicht-funktionale Tests sollten daher auf solches existierendes Wissen zurückzugreifen. Genau das tut unser Verfahren.“

Dazu formalisiert das Team um Prof. Breu, Dr. Michael Felderer und Philipp Zech solches Wissen und macht es damit für nachfolgende automatische Risikoanalysen verfügbar. Diese Analysen resultieren in Risikoprofilen der zu testenden Systeme, die zum Erstellen ausführbarer Sicherheitstest verwendet werden. Dabei kommen moderne Programmiersprachen wie Scala und ASP sowie modellbasierte Verfahren zum Einsatz. Zu diesem automatisierten Prozess der Risikoanalyse meint Prof. Breu: „Das Problem bei bisherigen nicht-funktionalen Sicherheitstests ist die schier unendliche Anzahl an Möglichkeiten für Fehler. Bisher versuchte man, diese Situation durch menschliches Expertenwissen zu meistern, z. B. bei Penetrationstests. Die von uns gewählte Herangehensweise erlaubt nun aber ein strukturiertes und automatisiertes Testverfahren.“

Praxistest

Prof. Breu ergänzt: „Zunächst war unsere Arbeit ja eher theoretisch geleitet. Doch wir wollten auch die Praxistauglichkeit unserer Überlegungen demonstrieren. Daher haben wir Real-Life Tests durchgeführt, die Reaktionen auf häufige Problemsituationen wie SQL-Injection-Angriffe checken.“ Im Rahmen der jetzt publizierten Arbeit wurde dabei zunächst auf eigens geschriebene Programme zurückgegriffen. Doch bereits seit einiger Zeit werden vom Team um Prof. Breu auch öffentlich verfügbare Testsysteme verwendet. Mit beeindruckendem Erfolg: Bis zu 90 Prozent aller Schwachstellen können aktuell zuverlässig identifiziert werden.

Insgesamt stellen die Ergebnisse dieses Projekts des FWF einen signifikanten Fortschritt für die zukünftige Qualitätssicherung sicherheitskritischer Systeme dar – ein Ergebnis, das die Bedeutung grundlegender wissenschaftlicher Arbeiten für die reibungslose Funktion unseres Alltages einmal mehr unter Beweis stellt.

Originalpublikation: P. Zech, M. Felderer, B. Katt and R. Breu: Security Test Generation by Answer Set Programming. The Eighth International Conference on Software Security and Reliability (SERE 2014), IEEE, 2014

Links:

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Junge Talente am Institut für Informatik

Der Umgang von Smartphone Apps und Games mit den persönlichen Daten der User stand im Sommer 2014 im Mittelpunkt des „Talente-Entdecken“ Praktikums am Institut für Informatik, Innsbruck. Fünf talentierte Schülerinnen und Schüler erlebten IT-Forschung hautnah mit der Forschungsgruppe „Quality Engineering“.

Daniel Hosp, Silvia Hubmann, Marcel Schön, Gundula Sopper, Lino Mathoi (von links).
Daniel Hosp, Silvia Hubmann, Marcel Schön, Gundula Sopper, Lino Mathoi (von links).

Fünf Schülerinnen und Schüler wurden für das „Talente-Entdecken“ –Praktikum an der Informatik Innsbruck ausgewählt, welches 2014 nun schon zum fünften Mal durchgeführt wurde.Im Rahmen des Forschungspraktikums sind die Schülerinnen und Schüler der Frage nachgegangen, über welche Rechte diverse Apps und Spiele auf Handys verfügen. In einer breiten Umfrage in Tirol haben sie Handybesitzer nach diesen “datenhungrigen” Apps und Spielen befragt und für sehr großes Staunen gesorgt. Nahezu alle bisher Befragten haben den Umfang der Datensammlung der auf ihrem Handy installierten Apps massiv unterschätzt. Die Studie hat eindeutig gezeigt, dass viele Handybenutzer etliche Programme und Spiele installieren, die unwissentlich sehr viele Zugriffsrechte am Handy haben und so unkontrolliert Daten sammeln und auslesen können.

Greenfoot Programmierumgebung
Greenfoot Programmierumgebung

Nach der Studie lernten die PraktikantInnen, wie ein App programmiert werden kann. Erster Schritt war, eine Programmier-Idee auszuwählen und in der Modellierungssprache UML zu entwerfen. Nach dieser Planungsphase setzte das Team Schritt für Schritt das Vorhaben mit der Spiele-Programmierumgebung „Greenfoot“ um. Innerhalb weniger Tage konnte ein lauffähiges Programm präsentiert werden. Ähnlich wie beim echten Billardspiel, ging es darum, die Reaktion der anderen Kugeln mit einzuberechnen und das Spiel möglichst plastisch zu simulieren.

Im Praktikum kam es nicht nur auf die fachliche Kompetenz an. Das Analysieren in der Gruppe stärkte den Teamgeist und verhalf zu schnelleren Ergebnissen. Für eine gelungene Präsentation der Ergebnisse sorgten Tipps und Tricks der ForscherInnen.

Begeisterung wecken

„Im Rahmen der Talente-entdecken Praktika wollen wir junge Menschen für Wissenschaft begeistern“, meint Prof. Dr. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe. „Wir zeigen ihnen, dass Informatik eine äußerst kommunikative und kooperative Disziplin ist.“

Generation Innovation

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert jedes Jahr im Sommer Praktika für Schülerinnen und Schüler in technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten und Unternehmen. Das Institut für Informatik an der Universität Innsbruck hat sich nun zum fünften Mal an der Ausschreibung beteiligt und wie schon 2013 fünf Praktikantinnen und Praktikanten aufgenommen, um sie an der Forschung am Institut mitwirken zu lassen.

(Gabriele Strasser)

Link:

Forschungsgruppe Quality Engineering http://qe-informatik.uibk.ac.at/

Talente Praktikum http://www.ffg.at/talente

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Vorgestellt: Computer lernen tasten

Taktile Sinneseindrücke aufzeichnen und wirklichkeitsgetreu wiedergeben – das ist für Computer derzeit noch eine Herausforderung. An Computeranwendungen, die genau das können, arbeitet Matthias Harders, seit Februar 2014 Professor am Institut für Informatik. Lesen Sie nach am iPoint der Universität Innsbruck.