Category Archives: News

informatik-bilderleiste-02

Informatik Start-Up feiert 10jähriges Jubiläum

Das Softwareentwicklungs-Unternehmen lud am 21. November 2014 zur Jubiläumsfeier. Die InfPro IT Solutions GmbH wurde 2004 als Academic Spin-Off des Institutes für Informatik der Universität Innsbruck gegründet.

Zur Jubiläumsfeier durfte Geschäftsführer DI Hansjörg Haller an die 60 Gäste begrüßen: Kunden, Geschäftspartner, Freunde des Hauses kamen, um zu gratulieren. Laudator Dr. Florian Becke, Geschäftsführer des „Center for academic spin-offs tyrol“ (CAST), erinnerte sich an die Anfänge der Software-Spezialisten und verlieh seiner Freude über den kontinuierlichen Erfolg des Unternehmens Ausdruck. Mitgefeiert haben unter anderem auch Christoph Holz, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung/Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Tirol sowie Franz Unterluggauer, Clustermanager der Standortagentur Tirol.

Schnittstelle Wissenschaft und Wirtschaft
Neben den Säulen „Sport & Medizin“ sowie „Software nach Maß“ liegt der Fokus des Unternehmens auf dem hauseigenen Produkt „dotiga“. Das Dokumentenmanagement-System (DMS) führt mit seinen automatisierten Workflows ins papierlose Büro der Zukunft. Im Einsatz befindet sich „dotiga“ neben Österreich auch auf internationaler Ebene: Anwender profitieren in Kroatien, Holland, Deutschland, Italien sowie der Schweiz. Die enge Kooperation mit dem Institut für Informatik der Universität Innsbruck ist nach wie vor sehr ausgeprägt: Ergebnisse von Bakkalaureats- bzw. Masterarbeiten von InfPro-Mitarbeitern fließen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in die Produktentwicklung bei InfPro ein. Weitere Informationen finden sich online unter www.infpro.com und www.dotiga.at sowie auf Facebook https://www.facebook.com/dotigaDMS. Das Softwareentwicklungs-Unternehmen beschäftigt heute 12 MitarbeiterInnen.

Teamfoto InfPro 2014

Team InfPro IT Solutions GmbH (Nicht im Bild: Lehrling Stefan Schwarzenberger). Foto: InfPro IT Solutions GmbH

(Gabriele Strasser, Maria Köhle)

ifi

Science Slam oder was Wanderer, Badeschlapfen und Geschäftsprozesse verbindet

Am 04. November 2014 fand im Treibhaus Innsbruck der 4. Innsbrucker Science Slam statt. Die Informatikerin Barbara Weber präsentierte humorvoll und gewandt, wie Geschäftsprozesse besser unterstützt werden können.

Nur sechs Minuten stehen bei einem Science Slam zur Verfügung, um sein Forschungsgebiet verständlich und pointiert zu vermitteln. Dieser Herausforderung stellte sich Barbara Weber vom Institut für Informatik und wagte sich als Slammerin an ihr Thema „Geschäftsprozesse besser unterstützen“ heran. Unterstützt wurde Barbara Weber von Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser. In der Forschung von Weber geht es um Prozesse in Organisationen und deren Unterstützung durch Informationstechnologie. Um ihre Forschung greifbar zu machen, lud sie die ZuhörerInnen im Treibhaus ein, mit in die Welt der Berge einzutauchen. Wie ein Zielzustand erreicht werden kann und welche Wege wie begangen werden können, findet durchaus Parallelen mit der Bergwelt. Beispielsweise bestehen Anforderungen an Wanderer, Ausrüstung und Umwelteinflüssen. Dies wurde auf der Bühne mit tatkräftiger Unterstützung eines jungen, strammen Bergsteigers in Sandalen, der in Bergnot geraten ist und einer guten Fee präsentiert, die dem Wanderer schlussendlich mittels gezielter Hilfestellungen zum Gipfelsieg verhilft.

The Modeling Mind – Interdisziplinäres Forschungsprojekt

Das fächerübergreifende Team aus InformatikerInnen und Psychologen beschäftigt sich im Rahmen des vom FWF geförderten Projekts Modeling Mind mit der Modellierung von Geschäftsprozessen. Ziel ist es, eine personalisierte Modellierungsumgebung zu entwickeln, die Modellierern hilft, Modelle mit hoher Qualität zu erzeugen. Grundvoraussetzung für das Entwickeln einer solchen Modellierungsumgebung ist ein besseres Verstehen des Prozesses der Prozessmodellierung (PPM). Während wir ein gutes Verständnis darüber haben, dass Eigenschaften der Aufgabe (z.B.: Komplexität des zu modellierenden Prozesses) sowie Eigenschaften des Modellierers (z.B.: Domänenwissen, Prozessmodellierungskompetenz, Arbeitsgedächtniskapazität) einen Einfluss auf die Prozessqualität haben, ist das Wissen darüber, wie diese Faktoren den Modellierungsprozess beeinflussen, bisher nur sehr unzureichend verstanden. Um ein besseres Verständnis über den PPM zu erlangen werden sämtliche Interaktionen des Modellierers mit einer eigens dafür entwickelten Modellierungsumgebung (Cheetah Experimental Platform) aufgezeichnet. Darüber hinaus wird versucht, die kognitive Beanspruchung des Modellierers während des gesamten Modellierungsprozesses zu messen. Dazu wird einerseits Eye Tracking verwendet, um die Aktivität der Augen während des PPM zu messen und aus den Veränderungen der Pupillengröße die aktuelle kognitive Beanspruchung abzuleiten. Andererseits wird versucht die kognitive Beanspruchung mittels Messungen der Herzratenvariabilität (d.h. Veränderungen in den Abständen zwischen den Herzschlägen) zu messen. Je anstrengender eine Tätigkeit ausfällt, umso geringe ist die Herzratenvariabilität. BPM_Plakat

The Making Of

Das Science-Slam-Team um Barbara Weber mit Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser hatte nur eine Woche Vorbereitungszeit. Zu Beginn war das Brainstorming, aus dem sich innerhalb eines Tages die konkrete Idee entwickelte. Rund um die Idee wurden die Materialien vorbereitet, die Story immer wieder adaptiert und der Auftritt mehrere Male geprobt.

Links
http://bpm.q-e.at/
http://www.scienceslam.at
Video zum Science Slam
https://www.youtube.com/watch?v=F7L2-Ph9TAk

Fotos:

Foto-Credits by Christian Flatz, Daniel Polacek, Gabriele Strasser

(Gabriele Strasser/Barbara Weber)

informatik-bilderleiste-04

Study, network, get ahead!

Workshops & Talks about software engineering, information security and IT management. Das neue Programm QSP Tirol – Quality and Security Program Tirol of the University Innsbruck – startet mit Herbst 2014.  Im Rahmen dieses Programms erweitert  das Institut für Informatik das Angebot an Wahl-Lehrveranstaltungen im Bereich Software Engineering und Information Security.

Workshops mit Experten aus der Praxis

Die QSP Labs sind halb- bis eineinhalbtägige Workshops, gehalten von hochkarätigen Experten aus der Praxis. Den Besuch mehrerer QSP Labs können Sie als Wahl-LV im Bachelor und Master Informatik anrechnen lassen.

Mit QSP Talks holen wir hochkarätige Vorträge an die Informatik Innsbruck.

QSP Teaching umfasst die Wahl-LV sowie die QSP Labs in den Bereichen Software Engineering, Information Security und IT-Management. Zusätzlich werden Bachelor- und Masterarbeiten in Kooperation mit QSP-Unternehmenspartnern angeboten.

Die Registrierung läuft bereits! Die ersten QSP Labs finden bereits am 27. und 28. November 2014 statt.

Weitere Informationen:qsp

QSP Tirol: www.qsp-tirol.at
QSP Labs-Programm: http://qsp-tirol.at/start.html#labs
Anrechnung QSP Labs: http://qsp-tirol.at/start.html#teaching
Registrierung: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/3756392549

ifi

Sicheres Cloud Computing ist kein Wolkenkuckucksheim

Integration von digitalem Fachwissen und Automatisierung von Risiko-Analysen kann Testverfahren für Software deutlich verbessern und Cloud Computing sicherer machen. Das zeigen neueste Ergebnisse eines vom FWF geförderten Projekts zur Qualitätssicherung sicherheitskritischer Systeme der Uni Innsbruck, die vor kurzem veröffentlicht wurden.

CloudCloudSoftware-EntwicklerInnen erleben oftmals böse Überraschungen: Selbst nach langer und erfolgreicher Anwendung von Cloud-Programmen tun sich plötzlich unerwartete Schwachstellen auf. Tatsächlich sind gerade Cloud-Programme anfällig dafür. Nicht weil sie schlecht geschrieben wurden, sondern weil sie viele laufend aktualisierte Schnittstellen besitzen. Diese machen Funktionalitäten erforderlich, die weit über den eigentlichen Programmablauf hinausgehen und von dritten Systemen abhängen. Sogenannte nicht-funktionale Sicherheitstests können diese Aspekte zwar testen, doch die konventionellen Methoden der Qualitätssicherung scheitern oft an der Komplexität der Anforderungen. Jetzt haben WissenschafterInnen der Universität Innsbruck Grundlagen vorgestellt, die nicht-funktionale Tests deutlich verbessern können.

Am besten testen

Die wesentlichen Erfolgskriterien dieser vom Team um Prof. Ruth Breu, Leiterin des Instituts für Informatik, entwickelten Grundlagen sind dabei die Integration von Fachwissen sowie eine Automatisierung der Prozesse zur Risikoanalyse. Die Wichtigkeit für die Integration formalisierten Expertenwissens über Schwachstellen in Software führt die Expertin dabei eindrucksvoll aus: „Allein im Jahr 2012 wurden 9.762 bis dahin unbekannte Sicherheitslücken in der Open Source Vulnerability Database, einer weltweit zugänglichen Datenbank zur Verwaltung von Wissen um Sicherheitslücken in Software, registriert. Tatsächlich sind die Ursachen vieler dieser Sicherheitslücken aber seit Langem bekannt. Sie hätten zum Zeitpunkt der Softwareentwicklung also schon vermieden werden können. Optimierte nicht-funktionale Tests sollten daher auf solches existierendes Wissen zurückzugreifen. Genau das tut unser Verfahren.“

Dazu formalisiert das Team um Prof. Breu, Dr. Michael Felderer und Philipp Zech solches Wissen und macht es damit für nachfolgende automatische Risikoanalysen verfügbar. Diese Analysen resultieren in Risikoprofilen der zu testenden Systeme, die zum Erstellen ausführbarer Sicherheitstest verwendet werden. Dabei kommen moderne Programmiersprachen wie Scala und ASP sowie modellbasierte Verfahren zum Einsatz. Zu diesem automatisierten Prozess der Risikoanalyse meint Prof. Breu: „Das Problem bei bisherigen nicht-funktionalen Sicherheitstests ist die schier unendliche Anzahl an Möglichkeiten für Fehler. Bisher versuchte man, diese Situation durch menschliches Expertenwissen zu meistern, z. B. bei Penetrationstests. Die von uns gewählte Herangehensweise erlaubt nun aber ein strukturiertes und automatisiertes Testverfahren.“

Praxistest

Prof. Breu ergänzt: „Zunächst war unsere Arbeit ja eher theoretisch geleitet. Doch wir wollten auch die Praxistauglichkeit unserer Überlegungen demonstrieren. Daher haben wir Real-Life Tests durchgeführt, die Reaktionen auf häufige Problemsituationen wie SQL-Injection-Angriffe checken.“ Im Rahmen der jetzt publizierten Arbeit wurde dabei zunächst auf eigens geschriebene Programme zurückgegriffen. Doch bereits seit einiger Zeit werden vom Team um Prof. Breu auch öffentlich verfügbare Testsysteme verwendet. Mit beeindruckendem Erfolg: Bis zu 90 Prozent aller Schwachstellen können aktuell zuverlässig identifiziert werden.

Insgesamt stellen die Ergebnisse dieses Projekts des FWF einen signifikanten Fortschritt für die zukünftige Qualitätssicherung sicherheitskritischer Systeme dar – ein Ergebnis, das die Bedeutung grundlegender wissenschaftlicher Arbeiten für die reibungslose Funktion unseres Alltages einmal mehr unter Beweis stellt.

Originalpublikation: P. Zech, M. Felderer, B. Katt and R. Breu: Security Test Generation by Answer Set Programming. The Eighth International Conference on Software Security and Reliability (SERE 2014), IEEE, 2014

Links:

informatik-bilderleiste-01

Junge Talente am Institut für Informatik

Der Umgang von Smartphone Apps und Games mit den persönlichen Daten der User stand im Sommer 2014 im Mittelpunkt des „Talente-Entdecken“ Praktikums am Institut für Informatik, Innsbruck. Fünf talentierte Schülerinnen und Schüler erlebten IT-Forschung hautnah mit der Forschungsgruppe „Quality Engineering“.

Daniel Hosp, Silvia Hubmann, Marcel Schön, Gundula Sopper, Lino Mathoi (von links).
Daniel Hosp, Silvia Hubmann, Marcel Schön, Gundula Sopper, Lino Mathoi (von links).

Fünf Schülerinnen und Schüler wurden für das „Talente-Entdecken“ –Praktikum an der Informatik Innsbruck ausgewählt, welches 2014 nun schon zum fünften Mal durchgeführt wurde.Im Rahmen des Forschungspraktikums sind die Schülerinnen und Schüler der Frage nachgegangen, über welche Rechte diverse Apps und Spiele auf Handys verfügen. In einer breiten Umfrage in Tirol haben sie Handybesitzer nach diesen “datenhungrigen” Apps und Spielen befragt und für sehr großes Staunen gesorgt. Nahezu alle bisher Befragten haben den Umfang der Datensammlung der auf ihrem Handy installierten Apps massiv unterschätzt. Die Studie hat eindeutig gezeigt, dass viele Handybenutzer etliche Programme und Spiele installieren, die unwissentlich sehr viele Zugriffsrechte am Handy haben und so unkontrolliert Daten sammeln und auslesen können.

Greenfoot Programmierumgebung
Greenfoot Programmierumgebung

Nach der Studie lernten die PraktikantInnen, wie ein App programmiert werden kann. Erster Schritt war, eine Programmier-Idee auszuwählen und in der Modellierungssprache UML zu entwerfen. Nach dieser Planungsphase setzte das Team Schritt für Schritt das Vorhaben mit der Spiele-Programmierumgebung „Greenfoot“ um. Innerhalb weniger Tage konnte ein lauffähiges Programm präsentiert werden. Ähnlich wie beim echten Billardspiel, ging es darum, die Reaktion der anderen Kugeln mit einzuberechnen und das Spiel möglichst plastisch zu simulieren.

Im Praktikum kam es nicht nur auf die fachliche Kompetenz an. Das Analysieren in der Gruppe stärkte den Teamgeist und verhalf zu schnelleren Ergebnissen. Für eine gelungene Präsentation der Ergebnisse sorgten Tipps und Tricks der ForscherInnen.

Begeisterung wecken

„Im Rahmen der Talente-entdecken Praktika wollen wir junge Menschen für Wissenschaft begeistern“, meint Prof. Dr. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe. „Wir zeigen ihnen, dass Informatik eine äußerst kommunikative und kooperative Disziplin ist.“

Generation Innovation

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert jedes Jahr im Sommer Praktika für Schülerinnen und Schüler in technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten und Unternehmen. Das Institut für Informatik an der Universität Innsbruck hat sich nun zum fünften Mal an der Ausschreibung beteiligt und wie schon 2013 fünf Praktikantinnen und Praktikanten aufgenommen, um sie an der Forschung am Institut mitwirken zu lassen.

(Gabriele Strasser)

Link:

Forschungsgruppe Quality Engineering http://qe-informatik.uibk.ac.at/

Talente Praktikum http://www.ffg.at/talente

ifi

START-Programme Award for Computer Scientist at the University of Innsbruck

René Thiemann, computer scientist at the University of Innsbruck received the START-Programme Award, the most prestigious award for young researchers in Austria. René Thiemann’s project deals with the improvement of programs. His aim is to extend the application of Certifiers in regard to reliability and complexity.

Priv.-Doz. Dr. René Thiemann
Priv.-Doz. Dr. René Thiemann

Computer programs become ubiquitous in our world: they are used to manage our money, to control activities in vehicles, and to interact with medical equipment. Therefore, it is of vital importance that programs behave correctly. Here, termination (all computations produce a result) and complexity (how long does it take to get the result, and how much memory is required) are fundamental properties of programs. Unfortunately, these fundamental properties are undecidable. For example, it is not possible to design an analyzer-program which decides for each other program, whether it terminates or not. Nevertheless, much work has been spent on the development of such analyzers which are often (but not always) able to guarantee the property of concern.
Whereas the answer to an analysis for a given program might be simple (yes, the program is terminating), the underlying argument for this answer, i.e., the proof, is usually not that simple. In fact, most analyzers for complexity and termination are complex programs, which combine several techniques while trying to analyze the behavior of a program. Consequently, these analyzers may contain errors and give wrong answers and proofs.
One solution to this problem is the usage of certifiers, which can check the proofs that are generated by the tools. For reliability, the soundness of the certifiers itself has to be formally proven within a theorem prover. This is a challenging and time-consuming task, but it is also rewarding: With the help of the certifiers, several bugs have been spotted, both in the implementations of the analyzers, as well as in soundness proofs of termination techniques which are utilized by the analyzers. Unfortunately, so far the applicability of the available certifiers in this area is rather limited: they mainly handle termination proofs, but not complexity proofs; and they are limited to term rewriting, a simple programming language which can be seen as the foundation of functional programming languages, but which is more of theoretical interest due to its simplicity.
In this project, we will extend the applicability of certifiers in two important directions: we want to support a large class of complexity proofs, and we want to support termination proofs for two real programming languages, Java and Haskell. To this end, we will develop several interesting formalizations. This includes a large library on linear algebra, which will be required for dealing with complexity proofs. Moreover, we will develop a formalized semantics for Haskell and we will extent the existing formalization on Jinja towards Java. (Jinja is a restricted version of Java where certain language constructs are missing.) Our work will drastically improve the reliability of current termination and complexity tools. Furthermore, it can serve as a starting point for performing other formalizations in the area of program analysis and program transformations.

Priv.-Doz. Dr. René Thiemann

René Thiemann was born in Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) in 1976. After studing and receiving his PhD at the RWTH Aachen he moved to Innsbruck to work at the Institute of Computer Science at the University of Innsbruck in 2007. Im July 2014 he received his Habilitation for his work „A Formalization of Termination Techniques in Isabelle/HOL“.

START-Programme Award from the Austrian Science Foundation

The START Programme is the most prestigious award directed at young researchers in Austria. For the coming six years the awardees can plan their reserach activities in a sound financial environment which enables them to establish their own reserach groups. A total of 8 START-Programme Awards were awarded in Austria this year – three of them go to researchers at the University of Innsbruck – the Mathematician Karin Schnass and the Micro Biologist Sigrid Neuhauser.

Links:

http://cl-informatik.uibk.ac.at/news/june-16-2014-cl-member-rene-thiemann-is-entering/
http://www.uibk.ac.at/public-relations/presse/archiv/2014/542/
http://derstandard.at/2000002048994/Josef-Penninger-gewinnt-den-Wittgenstein-Preis