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clshortlogo Computational Logic

Die Forschungsgruppe Computational Logic beschäftigt sich mit den logischen Fundamenten der Informatik und deren Anwendung bei der Analyse und Verifikation komplexer Systeme. Moderne technische Anwendungen haben ein Maß an Komplexität erreicht, die es dem Menschen nicht mehr ermöglicht, die Korrektheit und Sicherheit zu garantieren. Neben Grundlagenforschung im Bereich automatisches Beweisen, entwickeln wir auch Werkzeuge um Eigenschaften von Termersetzungssystemen wie Terminierung, Konfluenz und Ressourcenverbrauch automatisch zu beweisen. Verifikation ist ein weiteres Forschungsgebiet, in welchem wir interaktive Theorem-Beweiser anwenden um die Korrektheit von großen Computersystemen gründlich zu überprüfen.

Databases and Information Systems

Die Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme (DBIS), unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Günther Specht, hat ihre Forschungsschwerpunkte in den Bereichen neue NoSQL-Datenbankmodelle, insbesondere Graphdatenbanken, Information Retrieval und Vorschlagssysteme sowie Genom-Datenbanken. In letzteren werden z.B. neue Algorithmen (Ähnlichkeitssuche in Gensequenzen) und Verarbeitungsmethoden von großen genetischen Datenmengen entwickelt.

dpsLogoTop Distributed and Parallel Systems

Im Rahmen der Forschungs- und Lehrtätigkeit der Gruppe Distributed and Parallel Systems (DPS) werden Programmentwicklungssysteme, Compiler, Laufzeitsysteme sowie Software-Werkzeuge (z.B. Performance-Tools, Debugger) für moderne Parallelrechnersysteme, Hochleistungsrechner und Cloud Infrastrukturen erforscht und entwickelt. Dabei können Programme für mehrere Ziele wie z.B. Laufzeit, Energie, Ressourcenbedarf sowie Kosten optimiert werden. Unser Ziel ist es Benutzer, Anwendungsentwickler und Wissenschaftler beim Lösen von komplexen rechen- und datenintensiven Problemen in Industrie, Wirtschaft und Forschung zu unterstützen.

Intelligent and Interactive Systems

Die Arbeitsgruppe IIS beschäftigt sich mit Systemen, die mit ihrer physischen Umgebung in komplexer Weise interagieren. Einen wichtigen Motivator bilden autonome Roboter mit Anwendungen in Haushalt, Dienstleistungen, Wissenschaft und humanitären Einsätzen, die in unstrukturierten Umgebungen agieren, teils in Zusammenarbeit mit Menschen. Der Schwerpunkt liegt auf der visuellen Wahrnehmung sowie der Inferenz adäquater Handlungsparameter. Diese interdisziplinäre Forschung umfasst u.a. Elemente der Bildverarbeitung, des maschinellen Lernens, der Robotik, sowie der Neurobiologie und Psychologie.

Interactive Graphics and Simulation

Die Gruppe Interaktive Grafik und Simulation beschäftigt sich mit Forschung in Medizinischer Simulation und Visualisierung, Virtueller und Erweiterter Realität, sowie Haptischer Interaktion. Beispiele neuester Forschung ist die datengetriebene Erfassung und Darstellung visueller und taktiler Objekteigenschaften, die Ausdehnung des Paradigmas der    Erweiterten Realität auf den haptischen Bereich, sowie neue Methoden in der Chirurgiesimulation, u.a. Aspekte der Physikbasierten Modellierung, der Berechnungsstabilität, und von Schneideverfahren.

qe_logo_2010_72dpi_rgb Quality Engineering

Quality Engineering entwickelt innovative Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung von Qualität und Kosteneffizienz bei Management, Entwurf und Betrieb von Software-Systemen. Einen Schwerpunkt bilden dabei modellbasierte Techniken und die Themen Anforderungsmanagement, modellbasierte Qualitätssicherung, Security Engineering, Geschäftsprozesse und Workflows. Das anwendungsorientierte Forschungszentrum Quality Engineering Laura Bassi LaB – QE LaB – entwickelt zusammen mit Industriepartnern Methoden und Technologien für IT-Systeme im Spannungsfeld von Kooperation, Qualität und Evolution.

 sec_uibk_logo Security and Privacy Lab

Moderne Informationssysteme vermitteln Handlungen von Menschen mit vielen unterschiedlichen Interessen. Die Forschungsgruppe Security and Privacy (Sec) entwickelt und evaluiert technische Komponenten, die potenzielle Konflikte in zukünftigen Informationsinfrastrukturen transparent und fair lösen oder gänzlich vermeiden. Konkret werden unter anderem mehrseitig sichere Zahlungssysteme, die Entdeckung von Manipulationen an Mediendaten, Versicherungsmodelle für Cyber-Risiken oder die Messung von Datenschutzeigenschaften beim Cloud-Computing erforscht. Grundtenor der wissenschaftlichen Arbeit ist eine interdisziplinäre Herangehensweise zur Lösung akuter Probleme der IT-Sicherheit und des Datenschutzes.

Universität Innsbruck