Tag Archives: Software Engineering

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Weitere erfolgreiche Habilitation am Institut für Informatik

Erst kürzlich erhielt Dr. Michael Felderer, Forscher am Institut für Informatik, den Förderpreis des Tiroler Landespreises für Wissenschaft, nominiert von Univ.-Prof. Ruth Breu. Nun hat Michael Felderer mit seinem Habilitationskolloquium zum Thema “Risk-Based Decision Support for Improving Requirements-Based Testing in Industry” seine Habilitation in Informatik an der Universität Innsbruck abgeschlossen. Die Forschung von Dr. Felderer beschäftigt sich mit der Entwicklung und industriellen Evaluierung neuer risikobasierter Testverfahren, um die Effektivität und Effizienz des Systemtestens zu optimieren.

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Institutsleiterin Ruth Breu und Michael Felderer
Institutsleiterin Ruth Breu und Michael Felderer
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GChACM Workshop Software Engineering Live 2015, 23.-24. April

Ende April 2015 fand die vom German Chapter of the ACM veranstaltete siebte Ausgabe des Workshops „Software Engineering Live“ in Achenkirch statt. Das von Prof. Dr. Ruth Breu und ihrem Team mitorganisierte Vernetzungstreffen für Software Engineering Profis beschäftigte sich dieses Jahr schwerpunktmäßig mit der Nachhaltigkeit von Softwaresystemen. Bertrand Meyer von der ETH Zürich begeisterte die Zuhörer mit seiner so fundierten wie humorvollen Aufarbeitung agiler Methoden. Gerhard Müller, TNG, machte seine Gedanken zu Dokumentation in agilen Projekten dadurch plastisch, dass er die vorgestellten Techniken im eigenen Vortrag anwendete. Ebenfalls mit dem Thema Dokumentation, mit einem Fokus auf Entscheidungen, beschäftigte sich Barbara Paech von der Universität Heidelberg.

Uwe Beßle, iteratec, zeigte, wie man durch kontinuierlichen Einsatz von Messinstrumenten den enormen Performanceherausforderungen eines der größten Webshops Europas begegnen kann und trotzdem agile Techniken anwenden kann. Wolfgang Keller, Object Architects, und Markus Pizka, itestra, führten den Teilnehmern die immensen Herausforderungen vor Augen, die in den letzten 30 Jahren entstandenen Systeme in eine neue Generation zu überführen.

Den Testprozess in den Vordergrund rückten Peter Zimmerer, Siemens, und Michael Felderer von der Forschungsgruppe QE. Sie unterstrichen vor allem die Bedeutung von Risiken als Steuerungsinstrument beim Qualitätsmanagement. Bewertung und Messung von Architekturen stand ebenfalls im Zentrum des Vortrags von Dirk Gernahrdt von der Landeshauptstadt München. Einen lebhaften Schlusspunkt setzte Johannes Lechner, payworks, der unterstrich, dass die Entwicklung von Software im start-up-Umfeld nicht minder herausfordernd ist als die Beschäftigung mit Altsystemen.

Die rund 60 Teilnehmer bewerteten den Workshop mit der Traumnote 1.1 und stellen damit die Organisatoren für die Planung der nächsten Ausgabe in zwei Jahren sowohl im Hinblick auf den Tagungsort als auch das Programm vor große Herausforderungen.

(Ruth Breu)

v.l.: Wolfgang Glock (Landeshauptstadt München, Direktorium), Dr. Oliver Wiegert (iteratec GmbH), Prof. Dr. Ruth Breu (Universität Innsbruck), Dr. Friederike Nickl (Swiss Life Deutschland), Thomas Matzner (Berater für Systemanalyse)
v.l.: Wolfgang Glock (Landeshauptstadt München, Direktorium), Dr. Oliver Wiegert (iteratec GmbH), Prof. Dr. Ruth Breu (Universität Innsbruck), Dr. Friederike Nickl (Swiss Life Deutschland), Thomas Matzner (Berater für Systemanalyse)

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