Tag Archives: Softwarequalität

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Interaktive Landkarten für die digitale Transformation

Bild_TxtureGmbH
Bildnachweis: TxtureGmbH

Die Txture GmbH unterstützt mit einem Werkzeug neuer Generation die Planung und Qualitätssicherung hoch komplexer IT-Landschaften. Die Digitalisierung von Unternehmen nimmt gerade, unterstützt durch Trends wie Industrie 4.0 und Internet-of-Things, rasant an Fahrt auf. Damit einher geht die Problematik, wie solche komplexen IT-Landschaften effizient überwacht, gesichert und verbessert werden können. Für die Unterstützung der damit verbundenen Planungs- und Qualitätsmanagementaufgaben bietet das junge Spin-Off Txture GmbH ein innovatives Werkzeug an, das im Kompetenzzentrum QE LaB am Institut für Informatik der Universität Innsbruck in dreijähriger Forschungsarbeit in Kooperation mit Infineon Technologies entwickelt wurde. „Txture ist als moderne Wissensbasis konzipiert, die mit einem hohen Grad an Automation Informationen über IT-Landschaft und Geschäft sammelt und aufbereitet. Akteure wie IT-Leiter, Leiter des Betriebs, IT-Architekten und Sicherheits- und Datenschutzverantwortliche profitieren von den interaktiven Landkarten, in denen Zusammenhänge in komplexen IT-Strukturen individuell analysiert und aggregiert werden können“, sagt Dr. Matthias Farwick, Mit-Gründer und Co-Geschäftsführer der Txture GmbH.

Map-of-Things

Txture wurde im Februar 2017 unter Beteiligung der Universität Innsbruck Beteiligungsgesellschaft gegründet. Das Gründungsteam, bestehend aus Prof. Dr. Ruth Breu, Dr. Matthias Farwick und Dr. Thomas Trojer freut sich darüber, dass das Unternehmen ab April 2017 durch ein Research-Studio-Austria der FFG gefördert wird. Schwerpunkte des Research Studios sind Planung und Qualitätsanalyse von Industrie 4.0 Szenarien. „Map-of-Things“ bilden dann komplex vernetzte „Things“ (Produktionsanlagen, Produkte, Geräte) und IT-Services ab. „Txture bietet durch seine mächtigen Modellierungskonzepte eine ausgezeichnete Basis für die Planung und Qualitätsüberwachung solch interdisziplinärer Infrastrukturen“, so Dr. Thomas Trojer, der die technische Entwicklung von Txture verantwortet.

Txture wird mit einem jährlichen Lizenzmodell angeboten, das Kunden fortlaufend an den Weiterentwicklungen des Werkzeugs teilhaben lässt. Durch technologische Trends wie Industrie 4.0 und steigende regulatorische Vorgaben erwartet das junge Unternehmen ein starkes Marktwachstum in den nächsten fünf Jahren.

Txture ist ein Werkzeug für die Dokumentation von hoch komplexen IT-Landschaften mit hohem Automationsgrad, interaktiven Schnittstellen und interdisziplinären Nutzergruppen.

Die Txture GmbH wurde im Februar 2017 als Spin-Off des QE LaB Kompetenzzentrums am Institut für Informatik der Universität Innsbruck gegründet und wird ab Mai 2017 für vier Jahre als Research Studio Austria der FFG gefördert. Die Unternehmensgründung wurde durch das CAST unterstützt.

Links:

http://www.txture.io/

http://www.qelab.at

(Ruth Breu)
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SchülerInnen überprüfen Apps auf Usability und User Experience

Zwei Schülerinnen und drei Schüler nahmen heuer am Talente Praktikum am Institut für Informatik, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), teil. Im Mittelpunkt standen die Themen Softwarequalität und Programmieren.

v.l.n.r.: Mag. Emmanuel Nowakowski, Nadine Schnitzler, Christoph Knaubert, Christian Mayr, Monika Messner, Alexander Loitzl und Univ.-Prof. Ruth Breu
v.l.n.r.: Mag. Emmanuel Nowakowski, Nadine Schnitzler, Christoph Knaubert, Christian Mayr, Monika Messner, Alexander Loitzl und Univ.-Prof. Ruth Breu

Das Talente Praktikum vermittelte nicht nur Basiswissen, wie beispielsweise Aufbau und Funktionsweise von Rechnern anhand eines Bonsai-Computers, sondern stellte auch konkrete Herausforderungen, die gemeinsam und kreativ gelöst wurden. Die SchülerInnen programmierten unter Anleitung von Mag. Thomas Gatterer und Mag. Emmanuel Nowakowski mit den Programmierumgebungen Greenfoot, Fritzing und GitHub das Spiel Hide n‘ Seek und setzten sich intensiv mit dem Thema Softwarequalität auseinander. Dabei wurden umfangreiche Recherchen zum Thema Usability und User Experience vorgenommen.

Screenshot Hide n' Seek
Screenshot Hide n’ Seek

Die Ergebnisse wurden in Mindmaps zusammengefasst und systematisch zur Prüfung zweier Apps herangezogen.  Die Leistung dieses 4-wöchigen Praktikums wurde dem Fachpublikum am Institut in einem Vortrag präsentiert.

Gemeinsamer Tenor der PraktikantInnen: „Das Get-together mit den Mitarbeitern des Instituts, bei dem wir viel positives Feedback erhielten, war für uns das absolute Highlight des Praktikums.“

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Informatik-Talente fördern

Jährlich lädt Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu, Forschungsgruppe Quality Engineering, zu den Talente-entdecken-Praktika ein, um junge Menschen für die Wissenschaft zu begeistern. Die Forschungsgruppe entwickelt innovative Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung von Qualität und Steigerung der Kosteneffizienz beim Management, Entwurf und Betrieb von Software-Systemen.

Talente Praktika des BMVIT

Das BMVIT fördert jedes Jahr im Sommer Praktika für Schülerinnen und Schüler in technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten und Unternehmen. Das Institut für Informatik an der Universität Innsbruck hat sich nun zum sechsten Mal an der Ausschreibung beteiligt und wie schon 2014 fünf Praktikantinnen und Praktikanten aufgenommen, um sie an der Forschung am Institut mitwirken zu lassen.

Links:

http://qe-informatik.uibk.ac.at/

http://www.ffg.at/talente

http://www.praktikaboerse.com

(Text: Gabriele Strasser und das Talente Team)